Warum Elektroautos beim Bremsen Strom tanken
- ONE GLOBE.NEWS

- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Symbolbild: Elektroauto beim Laden · Foto: CC BY 2.0
⏱ 50 Sek. Lesezeit
Wer zum ersten Mal ein Elektroauto fährt, bemerkt schnell etwas Ungewohntes: Nimmt man den Fuß vom Gas, bremst der Wagen von selbst spürbar ab – und lädt dabei sogar die Batterie. Dieser Vorgang heißt Rekuperation, zu Deutsch etwa „Rückgewinnung".
Der Trick steckt im Elektromotor. Beim Beschleunigen wandelt er Strom in Bewegung um. Beim Bremsen läuft der Vorgang rückwärts: Der Motor arbeitet dann als Generator und verwandelt die Bewegungsenergie des rollenden Autos wieder zurück in Strom, der in die Batterie fließt.
Bei einem herkömmlichen Auto mit Verbrennungsmotor verpufft diese Energie beim Bremsen dagegen ungenutzt als Wärme in den Bremsscheiben. Das E-Auto fängt einen Teil davon wieder ein.
Der Nebeneffekt: Weil der Motor schon beim Loslassen des Fahrpedals bremst, braucht man die eigentliche Bremse seltener – man kann viele E-Autos fast nur mit einem Pedal fahren. Das schont zugleich die Bremsen.
Einordnung: Rekuperation erhöht die Reichweite spürbar, besonders im Stadtverkehr mit viel Bremsen und im Gefälle. Ein Teil des Stroms, der beim Beschleunigen verbraucht wird, kommt so wieder zurück.
Eigene Zusammenfassung auf Basis öffentlich zugänglicher Grundlagen der Elektromobilität.
Symbolbild · Foto: „Close-up of an electric car charging", CC BY 2.0, via Wikimedia Commons





Kommentare