US-Senator Lindsey Graham mit 71 Jahren gestorben
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⏱ 3 Min. · Politik & Welt · Stand: 31. Juli 2026, 09:40 Uhr
Der langjährige US-Senator Lindsey Graham ist tot. Der Republikaner aus South Carolina starb Mitte Juli 2026 im Alter von 71 Jahren, wie sein Büro mitteilte. Als vorläufige Todesursache nannten die Behörden in Washington eine Aortadissektion – einen Riss der Hauptschlagader – infolge einer Arterienverkalkung. Kurz zuvor war Graham von einer Reise aus der Ukraine zurückgekehrt.
Ein Leben in der Politik
Graham gehörte dem US-Senat seit 2003 an, zuvor saß er ab 1995 im Repräsentantenhaus. Er übernahm den Sitz des legendären Strom Thurmond und wurde zu einem der bekanntesten Gesichter des Kongresses – vor allem in der Außen- und Verteidigungspolitik. Er galt als Hardliner, drängte sowohl die Regierung Trump als auch die Regierung Biden zur Unterstützung der Ukraine und forderte einen harten Kurs gegenüber dem Iran.
Reaktionen aus beiden Lagern
Präsident Donald Trump würdigte Graham als „einen der großartigsten Menschen und Senatoren, die ich je kannte“. Auch der frühere Präsident George W. Bush und zahlreiche Weggefährten aus beiden Parteien zeigten sich betroffen. Graham war eng mit dem 2018 gestorbenen Senator John McCain befreundet, an dessen Seite er jahrelang Außenpolitik geprägt hatte.
Was jetzt folgt
Graham hatte sich um eine fünfte Amtszeit beworben. Durch seinen Tod wird sein Senatssitz frei – die Nachfolge dürfte bei den Zwischenwahlen am 3. November 2026 entschieden werden. Erste republikanische Namen für eine mögliche Nachbesetzung kursieren bereits.
Einordnung: Mit Graham verliert der US-Senat eine seiner prägenden außenpolitischen Stimmen. Sein Tod trifft die Republikaner mitten im Wahljahr und löst ein Ringen um einen seltenen offenen Senatssitz aus.
Quellen: CBS News, Washington Post, NBC News, PBS, Fox News (Stand Juli 2026).





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