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Transsibirische Eisenbahn: die längste Zugreise der Welt

Symbolbild: der Baikalsee in Sibirien · Foto: CC BY 4.0

Symbolbild: der Baikalsee in Sibirien · Foto: CC BY 4.0

⏱ 55 Sek. Lesezeit

Es ist die längste durchgehende Eisenbahnstrecke der Welt: Die Transsibirische Eisenbahn verbindet auf über 9.000 Kilometern Moskau im Westen mit Wladiwostok am Pazifik. Wer die gesamte Strecke am Stück fährt, ist rund eine Woche unterwegs und durchquert dabei sieben Zeitzonen.

Die Bahn wurde vor über hundert Jahren gebaut, um das riesige russische Reich zusammenzuhalten. Heute ist sie für viele Reisende ein Traum: Der Zug rollt tagelang durch Birkenwälder, endlose Steppe und entlang des Baikalsees, des tiefsten Süßwassersees der Erde.

Der Reiz liegt gerade in der Langsamkeit. In den Abteilen kommen Fremde ins Gespräch, an den Bahnhöfen verkaufen Händler selbstgemachtes Essen. Abzweigungen führen über die Mongolei bis nach Peking.

Zur Einordnung: Reisen nach und durch Russland sind derzeit für viele mit erheblichen Einschränkungen und Reisehinweisen verbunden. Wer eine solche Fahrt plant, sollte sich vorab gründlich über die aktuelle Lage informieren.

Warum das fasziniert: Die Transsib steht für eine Art des Reisens, die selten geworden ist – nicht möglichst schnell ans Ziel, sondern der Weg als das eigentliche Erlebnis.

Eigene Zusammenfassung auf Basis öffentlich zugänglicher geografischer und reisekundlicher Informationen.

Symbolbild · Foto: Baikalsee, Sibirien, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

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