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Zweite New-York-Hymne, andere Generation: „Empire State of Mind“

Symbolbild: Times Square bei Nacht · Foto: CC BY-SA 2.0

Symbolbild: Times Square bei Nacht · Foto: CC BY-SA 2.0


⏱ 2 Min. · Porträt · Stand: 30. Juli 2026, 22:05 Uhr

Kaum haben wir Frank Sinatra und „New York, New York“ zur Hymne der Stadt erklärt, müssen wir uns selbst korrigieren: New York hat nicht eine Hymne, sondern mehrere – jede Generation schreibt ihre eigene. Für die 2000er heißt sie „Empire State of Mind“, und getragen wird sie von einer Frau: Alicia Keys.


Die Hymne einer neuen Zeit


„Empire State of Mind“ erschien 2009, gerappt von Jay-Z, auf seinem Album The Blueprint 3. Der Titel spielt auf New Yorks Spitznamen an – der Bundesstaat New York heißt „Empire State“, der Empire State. Der Song stürmte an die Spitze der US-Charts und hielt sich dort fünf Wochen – für Jay-Z die erste Nummer eins überhaupt.


Die Stimme, die den Song trägt


Berühmt wurde der Song vor allem durch den Refrain, den Alicia Keys singt – dieses hymnische, immer wiederkehrende „New York“, das ganze Stadien mitsingen lässt. Keys, selbst in New York geboren, nahm später eine eigene Version auf, „Empire State of Mind“ „Part II“, ganz ohne Rap, nur Klavier und Stimme. Damit wurde aus dem Duett endgültig auch ihr Lied.

Einordnung: Sinatras „New York, New York“ und Keys' „Empire State of Mind“ trennen mehr als 30 Jahre – und doch erzählen beide dasselbe: New York als Sehnsuchtsort, als Versprechen, es zu schaffen. Hymnen veralten nicht, sie kommen in jeder Generation neu dazu. Unser Sinatra-Porträt gibt es hier.


Symbolbild · Foto: Times Square bei Nacht, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons. Aus Respekt vor Persönlichkeits- und Urheberrechten zeigen wir keine Fotos der Künstler und zitieren keine Liedtexte.

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