Overtourism: Wenn Reiseziele an ihren Gästen ersticken
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- vor 3 Tagen
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Symbolbild: Touristen in Venedig · Foto: CC BY-SA 4.0
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Es gibt Orte, die fast zu schön für ihren eigenen Erfolg sind. Venedig, Barcelona, die Strände Balis oder Amsterdam erleben ein Phänomen, für das sich der Begriff „Overtourism" eingebürgert hat: zu viele Besucher auf zu engem Raum.
Die Folgen bekommen vor allem die Einheimischen zu spüren. In Venedig etwa sind die Mieten so stark gestiegen und die Altstadt so voll geworden, dass viele Bewohner weggezogen sind. Wohnungen werden zu Ferienunterkünften, Lebensmittelläden zu Souvenirshops. Manche Städte wehren sich inzwischen – mit Eintrittsgebühren, Obergrenzen für Übernachtungen oder Werbeverboten.
Zugleich hängen viele dieser Orte wirtschaftlich am Tourismus. Er bringt Arbeitsplätze und Einnahmen. Das macht die Frage schwierig: Wie viele Gäste verträgt ein Ort, ohne das zu verlieren, was ihn ausmacht?
Fachleute plädieren für „sanfteren" Tourismus: Besucher übers Jahr verteilen statt in der Hauptsaison zu bündeln, weniger bekannte Ziele fördern, Tagesgäste lenken.
Fazit: Schon kleine Entscheidungen helfen – in der Nebensaison reisen, länger an einem Ort bleiben statt viele im Eiltempo abzuhaken und respektvoll mit dem Alltag der Menschen vor Ort umgehen.
Eigene Zusammenfassung auf Basis öffentlich zugänglicher Berichte und Forschung zum Thema Tourismus.
Symbolbild · Foto: „Tourists in Venice", CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons





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