Hygge: das dänische Rezept für Gemütlichkeit
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Symbolbild: gemütliche Tischszene bei Kerzenlicht · Foto: CC BY-SA 4.0
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Es gibt Wörter, die sich nicht richtig übersetzen lassen. „Hygge" (gesprochen etwa „hügge") ist so eines. Die Dänen meinen damit ein Gefühl von Gemütlichkeit, Geborgenheit und bewusstem Genießen kleiner Momente – und viele halten es für ein Geheimnis ihres oft gemessenen Glücks.
Hygge braucht keinen Luxus. Es ist die Kerze auf dem Tisch, die warme Decke, der Tee im Regen, das lange Gespräch mit Freunden ohne Handy. Es geht darum, den Moment zu verlangsamen und es sich – allein oder mit anderen – bewusst schön zu machen.
Gerade in den langen, dunklen Wintern des Nordens ist Hygge eine Art Gegenmittel: Statt gegen die Dunkelheit anzukämpfen, macht man es sich in ihr behaglich.
In den vergangenen Jahren ist der Begriff um die Welt gegangen, auf Buchtiteln und in Einrichtungsläden. Kritiker sagen, Hygge sei damit auch zum Verkaufsargument geworden. Der Kern aber ist unverkäuflich: Zeit, Aufmerksamkeit und Wärme.
Fazit: Gemütlichkeit ist keine Frage des Geldes, sondern der Absicht. Eine Kerze und ein ausgeschaltetes Telefon genügen für den Anfang.
Eigene Zusammenfassung auf Basis öffentlich zugänglicher Darstellungen der dänischen Alltagskultur.
Symbolbild · Foto: gemütliche Tischszene, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons





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