Bärtierchen: das unzerstörbarste Tier der Welt

Symbolbild: Bärtierchen und andere Kleinstlebewesen unter dem Mikroskop · Foto: CC BY-SA 4.0
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Sie heißen Bärtierchen oder Tardigraden, werden kaum einen halben Millimeter groß – und gelten als die widerstandsfähigsten Lebewesen der Erde. Was sie aushalten, klingt wie Science-Fiction.
Bärtierchen überstehen Temperaturen von nahe dem absoluten Nullpunkt bis über 150 Grad Celsius. Sie ertragen den millionenfachen Druck der Tiefsee, radioaktive Strahlung, die für Menschen tödlich wäre, und sogar das luftleere, eiskalte Vakuum des Weltalls – Forscher haben sie tatsächlich ins All geschickt, und viele kamen lebend zurück.
Ihr Trick: Bei Gefahr fahren sie ihren Körper fast vollständig herunter. Sie trocknen sich selbst aus, ziehen sich zu einer winzigen Kugel zusammen und stellen ihren Stoffwechsel praktisch ein. In diesem Zustand können sie Jahrzehnte überdauern – und erwachen wieder zum Leben, sobald Wasser dazukommt.
Bärtierchen leben fast überall: im Moos vor der Haustür, in der Tiefsee, auf Berggipfeln. Man muss nur genau genug hinschauen.
Warum das spannend ist: Forscher untersuchen, wie die Tiere ihre Zellen schützen – in der Hoffnung, daraus etwas für die Medizin zu lernen, etwa um empfindliche Impfstoffe oder Gewebe ohne Kühlung haltbar zu machen.
Eigene Zusammenfassung auf Basis öffentlich zugänglicher biologischer Forschung zu Tardigraden.
Symbolbild · Foto: „Emerging Model Organisms", CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons






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