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Weltweiter Chip-Ausverkauf: Zweifel an den KI-Milliarden

Symbolbild: Börsenparkett · Foto: gemeinfrei

Symbolbild: Börsenparkett · Foto: gemeinfrei

⏱ 40 Sek. Lesezeit · Stand: 28. Juli 2026

An den Börsen weltweit hat ein Ausverkauf bei Chip-Aktien eingesetzt. Wachsende Zweifel, ob sich die Milliardeninvestitionen in künstliche Intelligenz auszahlen, ziehen die Kurse von der Wall Street bis nach Asien nach unten.

Besonders hart traf es Asien: Der Chiphersteller SK Hynix verlor zeitweise bis zu 13 Prozent, Samsung Electronics bis zu 10 Prozent. Südkoreas Kospi-Index – ein Gradmesser für KI-Investitionen – fiel um 9 Prozent. Auch Japans Nikkei und Taiwans Leitindex gaben fast 4 Prozent nach.

Auslöser ist eine wachsende Nervosität: Nach Jahren euphorischer KI-Investitionen fragen Anleger zunehmend, wann und ob die enormen Ausgaben tatsächlich Gewinne bringen. Der Chip-Riese Nvidia, dessen geplante Milliardengarantie für OpenAI zuletzt für Aufsehen sorgte, geriet ebenfalls unter Druck.

Zugleich flossen Gelder in als sicher geltende Anlagen: Anleihen legten zu, der Ölpreis gab nach.

Einordnung: In vielen Aktienfonds und Altersvorsorgeprodukten stecken Technologiewerte. Kühlt die KI-Euphorie ab, kann sich das auch auf private Ersparnisse auswirken. Ob es eine Korrektur oder nur eine Delle ist, wird sich zeigen.

Eigene Zusammenfassung auf Basis von Berichten von Bloomberg, CNBC und Trading Economics (Stand 28. Juli 2026).

Symbolbild · Foto: New York Stock Exchange, Public Domain (Library of Congress), via Wikimedia Commons

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