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Russischer Angriff auf Kiew trifft EU-Vertretung

Symbolbild: Flaggen der EU und der Ukraine · Foto: Wikimedia Commons (CC0)

Symbolbild: Flaggen der EU und der Ukraine · Foto: Wikimedia Commons (CC0)

Bei einem schweren russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind in der Nacht mindestens 17 Menschen getötet worden. Über 30 Orte in allen zehn Stadtbezirken wurden getroffen oder durch herabfallende Trümmer beschädigt, fast 100 Gebäude nahmen Schaden.

Unter den getroffenen Gebäuden waren auch zwei ausländische Einrichtungen: die Vertretung der Europäischen Union und das Büro des British Council. Beim British Council wurde ein Mitarbeiter verletzt, das Büro bleibt vorerst geschlossen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, zwei Raketen seien im Abstand von 20 Sekunden rund 50 Meter von der EU-Vertretung entfernt eingeschlagen. Personal sei nicht verletzt worden.

Die EU wertet den Einschlag nahe ihrer Vertretung nicht als Zufall. „Keine diplomatische Mission darf jemals ein Ziel sein", sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und kündigte an, den russischen Gesandten in Brüssel einzubestellen. Auch Großbritannien bestellte den russischen Botschafter ein.

Russland äußerte sich zu den Treffern an den diplomatischen Gebäuden zunächst nicht. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben zum Kampfgeschehen nicht.

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