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Megabrände in Südeuropa: Über 360.000 Menschen auf der Flucht

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Symbolbild: Waldbrand · Foto: CC BY 2.0

Symbolbild: Waldbrand · Foto: CC BY 2.0

⏱ 45 Sek. Lesezeit · Stand: 27. Juli 2026

In Frankreich und Spanien sind mehr als 360.000 Menschen vor gewaltigen Waldbränden auf der Flucht – Frankreich spricht von der größten Evakuierung in Friedenszeiten seit dem Zweiten Weltkrieg.

Rund 250.000 Menschen wurden in Frankreich in Sicherheit gebracht, vor allem in der Weinregion rund um Bordeaux. In Spanien sind über 75.000 Menschen evakuiert, weitere 30.000 wurden aufgefordert, in ihren Häusern Schutz zu suchen. Mindestens ein Mensch starb in Valencia.

Die Ursache ist eine gefährliche Kette: Es ist bereits die dritte Hitzewelle in Folge, die die Landschaft ausgetrocknet hat. Ist der Boden erst einmal so trocken, kann ein einziger Funke zu einem verheerenden Feuer werden, erklären Fachleute. Für die kommenden Tage werden erneut hohe Temperaturen erwartet, Regen ist nicht in Sicht.

Die EU hat über ihren Katastrophenschutz-Mechanismus Löschflugzeuge aus Griechenland entsandt. Präsident Macron berief eine Krisensitzung ein, Spaniens Regierungschef Sánchez besuchte die betroffenen Gebiete.

Einordnung: Solche Megabrände sind längst nicht mehr auf den Süden beschränkt – auch in Deutschland steigt das Waldbrandrisiko. Und die Rauchwolken ziehen über Ländergrenzen hinweg. Das Klima zeigt sich hier nicht als abstrakte Kurve, sondern als konkrete Gefahr.

Eigene Zusammenfassung auf Basis von Berichten von Al Jazeera, CNN, NPR und CNBC (Stand 27. Juli 2026).

Symbolbild · Foto: „Forest Fire" (Flickr), CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

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