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Gap Year: Auszeit vor dem Studium – sinnvoll oder Zeitverlust?

Symbolbild: Reisende · Foto: CC0

Symbolbild: Reisende · Foto: CC0

⏱ 55 Sek. Lesezeit

Direkt nach der Schule an die Uni? Immer mehr junge Menschen legen erst eine Pause ein – ein „Gap Year", ein Zwischenjahr. Sie reisen, jobben, machen ein Praktikum oder einen Freiwilligendienst. Lange galt das als Umweg. Heute sehen viele es als Gewinn.

Befürworter sagen: Wer ein Jahr etwas anderes macht, kommt oft reifer, selbstständiger und motivierter ins Studium. Man lernt, sich zu organisieren, kommt mit fremden Menschen und Situationen zurecht, und viele finden in dieser Zeit erst heraus, was sie überhaupt studieren wollen – das erspart später teure Fachwechsel.

Es gibt aber auch Stimmen der Vorsicht: Ein Jahr ohne Struktur kann auch verpuffen. Und wer aus dem Lernen zu lange heraus ist, dem fällt der Wiedereinstieg manchmal schwer. Auch finanziell muss ein Gap Year machbar sein.

Fachleute sind sich in einem Punkt einig: Entscheidend ist nicht das Jahr an sich, sondern was man daraus macht. Ein Gap Year mit Ziel und Inhalt bringt viel – ein reines Aufschieben weniger.

Fazit: Ein Gap Year sollte nicht dem Zufall überlassen bleiben. Wer sich vorab überlegt, was er darin erreichen oder ausprobieren will, verbringt selten verlorene Zeit.

Eigene Zusammenfassung auf Basis öffentlich zugänglicher bildungs- und laufbahnkundlicher Informationen.

Symbolbild · Foto: „Woman in Bali", CC0, via Wikimedia Commons

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