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Das Impostor-Syndrom: Wenn Erfolg sich wie Betrug anfühlt

28. Juli
1 Min. Lesezeit
Symbolbild: nachdenklicher Mensch · Foto: CC0

Symbolbild: nachdenklicher Mensch · Foto: CC0

⏱ 55 Sek. Lesezeit

Es trifft Berufsanfängerinnen wie erfahrene Chefs, Studierende wie Nobelpreisträger: das hartnäckige Gefühl, den eigenen Erfolg gar nicht verdient zu haben. Fachleute nennen es „Impostor-Syndrom", nach dem englischen Wort für Hochstapler.

Betroffene sind überzeugt, ihre Leistungen seien nur Glück, Zufall oder gutes Timing – und leben in der Angst, dass andere bald merken, dass sie in Wahrheit gar nicht so fähig sind. Lob perlt ab, Erfolge werden kleingeredet, jeder Fehler bestätigt scheinbar den heimlichen Verdacht.

Das Phänomen ist erstaunlich weit verbreitet: Studien zufolge kennen es die meisten Menschen mindestens phasenweise. Besonders häufig trifft es Menschen in neuen Rollen, hochleistungsorientierte Persönlichkeiten und Angehörige von Gruppen, die in einem Umfeld unterrepräsentiert sind.

Wichtig zu wissen: Das Impostor-Syndrom ist keine anerkannte Krankheit, sondern ein Erlebensmuster. Es sagt nichts über die tatsächliche Kompetenz aus – im Gegenteil, oft trifft es gerade die Fähigen.

Fazit: Es hilft, die Gedanken auszusprechen – viele erkennen dann, wie verbreitet das Gefühl ist. Erfolge festzuhalten und Lob bewusst anzunehmen, statt es abzuwehren, nimmt dem Muster mit der Zeit die Kraft.

Guter-Rat-Standard: nur belegte Informationen. Beruht auf öffentlich zugänglicher psychologischer Forschung. Ersetzt keine therapeutische Beratung.

Symbolbild · Foto: „Aloneness or Loneliness?", CC0, via Wikimedia Commons

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