250 Milliarden für OpenAI: Nvidias riskante Wette auf die KI
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Aktualisiert: vor 3 Tagen

Symbolbild: Rechenzentrum · Foto: CC0
⏱ 40 Sek. Lesezeit · Stand: 27. Juli 2026
Der Chip-Riese Nvidia verhandelt laut Wall Street Journal über eine gewaltige Finanzgarantie von rund 250 Milliarden Dollar für den ChatGPT-Entwickler OpenAI.
Mit der Bürgschaft könnte OpenAI ein riesiges Rechenzentrum im US-Bundesstaat Ohio finanzieren – auf dem Gelände einer früheren Urananreicherungsanlage. Das Gesamtprojekt könnte mehr als 500 Milliarden Dollar kosten und wäre damit das größte je angekündigte Rechenzentrum. Getrennt davon soll Nvidia zusätzlich den Kauf eigener Chips im Wert von bis zu 350 Milliarden Dollar mitfinanzieren.
Für OpenAI wäre es der erste Schritt, eigene Infrastruktur zu kontrollieren, statt sie von Microsoft, Amazon und Oracle zu mieten. Für Nvidia sichert es die Nachfrage nach seinen Chips für Jahre.
Kritiker warnen jedoch: Wenn ein Chiphersteller seinem eigenen Großkunden das Geld für den Kauf seiner Chips garantiert, entsteht ein „zirkuläres" Geschäft. Der bekannte Investor Michael Burry und andere sehen darin ein Risiko für das gesamte Finanzsystem. Nvidias Aktie gab nach. Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig bestätigen; ein Abschluss ist nicht sicher.
Einordnung: Hier entscheidet sich, wer die Infrastruktur der künstlichen Intelligenz kontrolliert – und wie viel Strom sie verbraucht. 10 Gigawatt entsprechen dem Verbrauch mehrerer Millionen Haushalte. Die KI-Frage ist längst auch eine Energie- und Finanzfrage.
Eigene Zusammenfassung auf Basis von Berichten des Wall Street Journal, von Reuters, CNBC und Axios (Stand 27. Juli 2026). Es handelt sich um berichtete, noch nicht bestätigte Verhandlungen.
Symbolbild · Foto: „Data center roof", CC0, via Wikimedia Commons




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